Seit vier Jahrzehnten Dienst am Nächsten

Der Dienst am Nächsten hat in der Katholischen Kirche eine lange Tradition. So wurden um die Wende zum 19. Jahrhundert in vielen Gemeinden Stationen mit Ordensschwestern gegründet. Gleichzeitig erfolgte auch die Gründung von Krankenpflegevereinen. Sie waren Träger der Kranken- und Altenpflege, der Kleinkinderschule sowie der Näh- und Kochschule.

Die Kranken- und Altenpflege bildet auch heute noch das Gerüst der Sozialstation. Entsprechend den Anforderungen der heutigen Zeit wurden die Dienste jedoch um- und ausgebaut. Der Rückgang der Ordensberufe und die Notwendigkeit, umfassendere soziale Dienste anbieten zu können, war dann die Geburtsstunde der Katholischen Sozialstation am 1. Januar 1977.

Unter einem Dach vereint sind heute die Kranken- und Altenpflege, Essen auf Rädern, Betreuungsdienste, Fahrdienste, Hauswirtschaftliche Dienste, Hausnotruf, Familienpflege und Dorfhilfe, medizinische Fußpflege und Betreutes Wohnen.

Die Sozialstation wird unterstützt von den Kirchengemeinden, den Krankenpflegevereinen und den Städten und Gemeinden im Einzugsgebiet. Dieses umfasst die Städte und Gemeinden Tuttlingen, Nendingen, Wurmlingen, Fridingen, Mühlheim, Stetten, Kolbingen, Renquishausen, Königsheim, Bärenthal, Irndorf und Buchheim.

Die Geschäftsstelle der Katholischen Sozialstation Tuttlingen befindet sich in Tuttlingen, Königstraße 56. Im Seniorenzentrum Krone in Fridingen in der Bahnhofstraße 6 befindet sich eine Zweigstelle.